Die Antworten...

 

...auf die Frage: Was würdest du tun, wenn du dich überwinden und über deinen Schatten springen könntest?

 

"Ich würde endlich den Mann, mit dem ich mich schon mehrmals getroffen habe, von mir aus küssen. Den ersten Schritt traue ich mich sowieso nie, obwohl mich das schon so manche Liebelei gekostet hat, weil der Mann immer dachte, das Interesse für ihn wäre nicht da."

"Ich würde ihm sagen was ich empfinde, ihm alles erklären, bis ins kleinste Detail. Der Grund für mein Zögern ist, ich habe Angst ihn so zu verlieren und ihn nie wieder zu sehen."

"Wenn ich über meinen Schatten springen könnte, würde ich meinem Freund einen blasen. Das Problem ist, dass ich ne scheiß Angst vor seinem "Eierlikör" habe :D"

"heiraten."

"Ich würde voll in meiner Mitte ruhen, wäre sehr kraftvoll und ausgeglichen."

"Einfach ganz ungezwungen irgendwelche Leute anquatschen, ohne gleich rot zu werden =) ich bin nämlich ein bisschen schüchtern."

"Mehr nach außen gehen um der Welt zu zeigen was ich kann."

"Auf einem öffentlichen Platz in Dresden mich einfach auf ein Podest stellen, improvisierte Szenen spielen, meine Gedichte vorlesen, die Leute schocken, begeistern, mitreißen, zum Dialog bringen, davor meine Bilder drapieren, präsentieren und natürlich auch verkaufen! Ja das würde ich gerne mal tun, aber leider findet sowas immer nur in meinem Kopf statt, weil man "sowas" ja nicht einfach machen kann...was würden "die Leute" denken, holen sie die Bullen, sperren sie mich ein, komm ich in die Klapse, oder werd ich "der Star" ? Ja, das wäre die Überwindung meines viel zu großen Schattens."

"Ich würde den Film 'Chucky die Mörderpuppe' ansehen. Eigentlich kein besonders Angst einflößender Film, aber als ich klein war, habe ich den Film gesehen und hatte eine Woche lang Albträume. Seitdem habe ich den Film nie wieder gesehen und fürchte mich noch heute davor, obwohl ich genau weiß, dass er aus heutigen Augen nicht sehr beängstigend wäre."

"Das Recherchieren/Aufheben/Sammeln/Ordnen von interessanten und -möglicherweise- nützlichen Informationen und von Wissen einzustellen. Und die Ordner, voll von den geordneten und besonders den noch nicht zugeordneten Dingen, einfach weg zu schmeißen. Horror und Befreiungsschlag in einem. Was für ein kecker Gedanke."

"Ich würde mein Zeitmanagement in den Griff bekommen. Das zögern? Reine Bequemlichkeit und leider auch die Erfahrung, dass meistens alles auch so klappt, ohne, dass man viel dafür gemacht hat. Manche nennen das Glück, für mich ist es sehr hinderlich. Ich fange an zu studieren und weiß, dass es nicht das selbe wie in der Schule ist."

"Endlich was für meine Gesundheit tun und Yoga machen, Ernährung umstellen und aufhören mit Rauchen. (Hab ich noch nicht getan, weil zu sehr genusssüchtig.)"

"Ich würde Äpfel mit Schale essen, weniger Zeit vor dem Computer verbringen und manchen Verwandten das sagen, was ich tatsächlich denke."

"Meiner Mutter viele Sachen sagen, aber ich habe Angst sie zu verletzen."

"Meiner Mutter häufiger sagen, dass ich mich freue, dass sie für mich da ist und wir uns unterhalten können, zusammen laufen, reden, erzählen. Und mir wünsche, dass wir das weiter intensiver pflegen, denn ich habe nur sie als Mutter und sie nur mich als Tochter.
Was erschwert es? Ihre große Sorge um mein Wohlbefinden macht mich befangen und abwehrend, engt ein - da halte ich Gefühle weit weg."

"Ich würde gerne einfach meinen Rucksack packen und losziehen. Irgendwo hin. Deutschland, Europa, die Welt? Menschen kennen lernen, Dinge erleben. Gründe für mein Zögern gibt es einige. Zum einen muss ich erstmal meine Ausbildung zu Ende bringen. Dann ist da noch der nervige Faktor Geld. Und die Angst beim Abhauen mein zu Hause zu verlieren."

"...ich tue mich schwer mit wenig Geld meine Reiselust auszuleben und zum Beispiel zu Trampen oder Couchsurfing zu machen - das erfordert nämlich große Flexibilität und Akzeptanz. Unangenehmes im gleich Maß zu akzeptieren wie Schönes fällt mir schwer. Ich verliere ungern die Kontrolle. Dadurch gehen aber auch viele interessante, weil unerwartete Erfahrungen verloren."

"Freunde überreden, zusammen aufs Ländliche zu ziehen und dort ein altes Haus mit riesigem Obstgarten zu bewohnen, nachdem wir es gemeinsam in liebevoller Handarbeit ausgebaut haben."

"Ich würde der Welt meine Geschichte erzählen. Der Grund für mein Zögern ist die Angst vor der Reaktion der Menschen, vor allem derer, die mir nahe stehen."

"Ich denke, dass ich das schon getan habe. Ich fühle mich wohl, so wie ich bin. (...)"

...und Gedanken werden sichtbar.