Die Antworten...

 

...auf die Frage: Was würdest du tun, wenn du dich unsichtbar machen und durch Wände gehen könntest?

 

"Das kann ich, es ist fantastisch! Ohne dem wäre das Leben unerträglich."

"boa...was würde ich tun?? Ist das hier wirklich "anonym" ?? Natürlich denkt Mann hier gleich daran, sich als Voyeur zu betätigen, das verstohlene Schauen, Voyeur des Körpers aber auch der Seele anderer Menschen. Teilhaben an den intimsten Gedanken, Momenten, Sehnsüchten anderer Menschen. Tun... würde ich nicht viel, nur hören, sehen, wahrnehmen."

"Dann würde ich nach einem Fußballspiel der Deutschen Elf in die Dusche schlüpfen und meine Augen wandern lassen, weil ich schöne Männer mag und da gibt’s gleich ganz viele nackt an einem Ort."

"Ein intimes Männergespräch belauschen (wenn es sowas gibt :D)"

"Ich könnte nur hoffen, dass ich die Willensstärke besäße, diese Fähigkeit nicht einzusetzen. Wahrscheinlich aber wäre ich zu neugierig und würde mir den Alltag anderer Menschen anschauen - wie eine Soap - jeden Tag eine andere Familie, ein anderer Lebensentwurf, eine andere Kultur. Vielleicht würde ich bei einer "vorbildlichen" Familie auch länger bleiben und studieren was sie richtig machen. Hm… würde wahrscheinlich süchtig machen… ich würde die Familienmitglieder kennen und lieben lernen. Ich würde mich dann gerne mit ihnen unterhalten, was aber nicht möglich ist (sie kennen mich ja nicht, wenn ich "sichtbar" zu ihnen käme), es bliebe mir nur das elende Vergnügen, indirekt an ihrem Leben teilnehmen zu können - was schrecklich wäre. Puh! Bin ich FROH, dass ich diese Fähigkeit, diesen Fluch nicht habe!"

"Ich würde es tun. Ich würde durch Wände gehen um zu sehen, was neben, über und unter meinen Wohnräumen rum steht und geschieht. Es wäre ein spannendes Blinzeln über den Tellerrand, ein Einblick in andere Lebenswirklichkeiten.
Nicht ganz wohl ist mir allerdings bei dem Gedanken, dabei auch unästhetischen Momenten ausgeliefert zu sein oder gar häusliche Gewalt mitzuerleben. Letzteres würde mich nicht mehr loslassen. Ich müsste etwas unternehmen um das Gesehene anzugehen und zu verarbeiten."

"Schon immer war es mein Traum auf verschiedenen Reisen in anderen Ländern und Städten die Wohnungen und Häuser der dort Lebenden zu besuchen, als stiller und heimlicher Beobachter, um die Lebensart der Menschen noch besser wahrnehmen zu können und einen unverstellten Blick auf den Alltag dieser Leute zu erhaschen."

"...ich würde all jene Menschen begleiten, von denen ich glaube, dass sie im Augenblick glücklicher sind als ich und ihr Glück mitgenießen."

"Ich würde zu Menschen gehen, bei denen ich weiß, dass sie mir niemals die eigene Meinung sagen würden. Ich würde ihnen bei Gesprächen zuhören, versuchen so aus ihnen rauszukriegen, was es für Menschen sind, wie sie fühlen, was sie denken..."

"Bösartige Menschen (oder welche, die mir als solche erscheinen) beobachten, wenn sie unter sich/in ihrem Zuhause sind, einfach, um herauszufinden, ob sie wirklich so gemein sind oder ob das nur eine Maske ist, mit der sie private Probleme verdecken... (Das bezieht private Kontakte, aber auch z.B. Politiker mit ein!)"

"Einfach mal sehen, ob Politiker auch so handeln wie sie reden."

"Ich würde an all den Sitzungen und Treffen dabei sein, wo die Türen sonst verschlossen sind. Besonders spannend in der Politik, wenn abseits des Protokolls gesprochen wird."

"...so einige Wände würde ich gerne unsichtbar durchlaufen. Lauschen, beobachten, erfahren wollen! z.B. im Hotelzimmer von Angie, wenn sie auf einem Völkergipfel ist, oder Obama zu Hause... Was geschieht wirklich in den Klüngelzimmern der "world leaders"? Und natürlich auch zum Nachbarn durch die Wand, was macht der nach der Arbeit? Warum? (...) Zu sehen was ist und nicht zu spekulieren. Das einfache, Menschliche erhaschen!!!"

"Ich würde wohl den Nestlé Headquarter abklappern, weil dieser Verein nichts ehrlich preisgibt, die Welt jedoch Fragen hat, die Nestlé tief ins Fleisch gehen würden."

"Ich würde Rupert Murdock oder einem anderen reichen Großkapitalisten seine Bankdaten auskundschaften und damit danach sein Konto leer räumen."

"Wahrscheinlich wäre ich erstmal so eigennützig und würde nachsehen, ob ich mir irgendwie die Testergebnisse für die nächste Klausur ansehen kann, damit ich zum Beispiel in Mathe mal 15 Punkte bekomme xD das wär’s.
Und dann würde ich gerne mal meinen Freund und meine Eltern auf Arbeit beobachten, einfach nur aus Neugier, um zu wissen, wie sie sich da so verhalten."

"Ich würde mich in das Zimmer meiner 2,5 jährigen Schwester schleichen, die nicht schlafen kann, und sie beim leisen Spielen beobachten, weil man in diesem Moment das komplette Ausmaß der unvoreingenommenen kindlichen Fantasie erleben kann."

"Dann würde ich mich immer unsichtbar machen, wenn meine Schwester zu Hause ist, weil sie mich nie in Ruhe lassen kann."

"Ich würde mich wahrscheinlich in eine Schule schleichen. Mich einfach in den Unterricht setzen und das altgeliebte Gefühl als Schüler wieder erleben. Ohne Druck, ohne Beobachtung, einfach nur berieseln lassen und die Macken der Schüler bzw. Lehrer genießen..."

"Diesen Zustand würde ich nicht dazu verschwenden durch Wände zu gehen. Ich würde viel mehr nutzen nicht wahrnehmbar zu sein, um mich irgendwo in der Natur aufzuhalten, kein Vogel, kein Wildschwein, kein Fuchs kann mich riechen, hören oder sehen... alles Leben um mich ist ganz echt... durch keinen Menschen beeinflußt und doch kann ich es erleben..mittendrin."

"Ich würde den Wildtieren in unseren Wäldern hautnah gegenüberstehen wollen."

"Ich würde gern nackt die urbane und ländliche Welt entdecken. Die bloßen Füße auf dem Boden, die Luft auf der unbedeckten Haut, die ungezwungenen Bewegungen des Körpers ohne Kleidung."

"Ich würde meinen Freund fragen, ob er auch mit unsichtbar sein will und mit ihm in mitten einer Menschenmenge Liebe machen."

"Ich würde meinen Traummann auffinden und ihn beobachten bis in die Unendlichkeit."

"Ich würde erstmal die Wand suchen, die mich von der Zukunft trennt und wenn ich sie finde dahinter für immer verschwinden."

"'durch Wände gehen' kann man schon längst durch das Internet, dank der vielen Plattformen, bei denen Leute nie nachdenken wer alles ihre Privaten Wichtigkeiten lesen kann. Besser wäre, wenn ich in die Köpfe der Menschen gucken könnte und ihre Gedanken höre! (...) Ich würde viel eher einen Zugang zu Menschen finden, die sich innerlich verbarrikadiert haben."

"Ich glaube, ich würde nichts anderes tun. Menschen, die mir nah sind, dort bekomme ich mit, was sie denken und tun, auch wenn die Tür verschlossen ist bzw. vertraue darauf, dass es gut ist. Menschen die mir nicht vertraut sind - da läuft das Leben so ab, wie sie es brauchen - für mich nicht immer nachvollziehbar, aber für sie selbst schlüssig. Ich möchte manches vielleicht gar nicht wissen - denn was ändert das? Stimmungen bekomme ich eh mit und lebe mit ihnen. Wenn ich Gewissheit habe über eine Missstimmung, muss ich so oder so für mich das Beste draus machen oder kann ohne konkretes Wissen es sogar noch bewusst ignorieren. Das hilft auch in der Balance zu bleiben."

...und Gedanken werden sichtbar.