Die Antworten...

 

...auf die Frage: Was würdest du tun, wenn du genügend Zeit und Unterstützung hättest um deinen Traum zu leben?

 

"Ich würde eine Weltreise machen. Ohne Plan, spontan entscheidend, Augenblick um Augenblick genießen. Ich würde bleiben so lange es mich bewegt und hält, gehen, wenn es langweilig wird oder neue Ideen entstehen. Ich würde alles ausprobieren was reizt, all das tun, was einem der Verstand immer ausgeredet hat oder das was nicht realisierbar erschien."

"Ich würde mit einem Auto um die Welt reisen und spontan dort halten wo mein Gefühl mir sagt, dort einen Stopp einzulegen. Bei dieser Reise würde ich mir einen aufgeschlossenen Menschen als Begleiter wünschen. Wir würden Ideen und Inspirationen mit zurück bringen und es dann mit künstlerischen oder sozialen Projekten verbinden. Und da man, wenn man sich auf ein Abenteuer einlässt, nie weiß was als nächstes passiert, wäre es eine Reise ins Ungewisse, wo alles möglich und denkbar wäre."

"Ich glaube, da kann mir weder Zeit noch Unterstützung weiterhelfen, da mein Wunsch schlicht nicht erfüllbar ist: Ich würde gern in meine Vergangenheit reisen können, um zu beobachten wie ich früher gelebt habe.
Ehrlich gesagt frage ich mich, ob ich überhaupt weiß was meine Träume sind. Hätte ich einen Traumschrank, in dessen Schubfächern all meine Nacht- und  Tagträume aufbewahrt wären, würde ich mir vermutlich hin und wieder einen heraus greifen und ansehen."

"Es gibt viele Träume die mich begleiten, welcher am stärksten sein Licht wirft ist der nach einem Leben ohne Zeit... Kannst du dir das vorstellen? Es gibt sie ja eigentlich nicht, diese Zeit die dir jeden Tag auf Uhren verschiedenster art diktiert wo und wanns lang geht. Ich hätte gern die Freiheit meinen eigenen Rythmus zu leben, mit Sicherheit würde ich ebenso gut arbeiten, rechtzeitig essen, meine Freunde und Familie genügend Aufmerksamkeit schenken, lange genug schlafen..."

"Mich halten weder fehlende Zeit noch Unterstützung von meinen Träumen ab. Vielmehr fehlt es mir an Träumen."

"Mein Traum ist es, am Ende meines Lebens glücklich zu sein. Einen Ort gefunden zu haben, den ich zu jeder Zeit zu Hause nennen kann, einen Menschen, mit dem ich mein Leben teile und an dessen Leben ich teilnehmen darf. Eine Almwiese, ein Sandstrand, eine kleine Wohnung in der Stadt. Eigentlich alles egal, wenn man zufrieden und glücklich ist mit dem was man geschafft hat, was man gelebt hat und endlich angekommen ist."

"Dann würde ich gemeinsam mit anderen, verschiedenen Menschen etwas aufbauen wollen...einen Ort des Lebens, der Gemeinschaft. Dieser Ort sollte dafür sorgen, unsere Umwelt und uns selbst zu entlasten. Dort soll es nicht perfekt sein...sondern lebenswert."

"Ein Haus bauen, in dem sich meine Oma (kann nur mit einem Rollator laufen) frei bewegen kann und sie bei mir aufnehmen, mit ihr spazieren gehen & lachen, mich mit ihr austauschen, von ihr lernen"

"Also dann würde ich eine ganz außergewöhnliche, schrille "ArtCafeGallerie" in DD-Neustadt eröffnen, in der ich auch immer wieder mal meine lyrischen Texte/Gedichte lese, Ausstellungen veranstalte, Gäste bewirte und experimentelle Theater-Szenen vorführe. Ich würde viele Menschen an meinen Gedanken, Gedankenbildern teilhaben lassen. Das wäre mein Traum!!"

"Ich würde Menschen glücklich machen, ihnen zeigen, wie man gemeinsam lebt und sich gegenseitig hilft. Vielleicht wäre ich gern Bürgermeister eines kleinen Traumdorfes irgendwo in der Wallachei, zwischen Busch und Baum, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Und vielleicht auch das Reh."

"Hilfsprojekte in Entwicklungsländern aufbauen, die darauf ausgerichtet sind, dass sich diese Länder irgendwann selbst ernähren können, damit der Welthunger beendet wird. Dies ist theoretisch realisierbar, jedoch wären Tausende Mithelfer sowie finanzielle Mittel benötigt, um in den jeweiligen Gebieten Felder aufzubauen und das Wissen um die Landwirtschaft/Ackerbau/Viehzucht zu verbreiten."

"Da fallen mir gleich zwei Träume ein, denn ich habe auch so einen Zettel, da schreib ich genau die Dinge drauf, die ich gern noch machen möchte.
Nr. 1: Ich liebe Elefanten. Keine Ahnung, warum, aber ich sammle sie. Manchmal verschenke ich sie auch, wenn ich jemandem sagen möchte, dass er mir besonders wichtig ist. Mein Traum ist also, mal in Indien auf einem Elefanten zu sitzen und einfach die Umgebung von da oben wahrzunehmen und die Bewegungen des Tieres aufzunehmen.
Nr. 2: Ich liebe Fleisch.  Mir wird häufig gesagt, dass das untypisch für eine Frau ist. Egal. Ich liebe es. Deshalb würde ich gern einmal in Argentinien auf einer Ranch ein echtes Rumsteak essen, mit den Einheimischen reden und einen Sonnenuntergang erleben."

"Mein Traum ist es einmal den Jakobsweg zu gehen, mit einem Menschen der mir nahe steht. Einfach mal ne Weile zu Fuß unterwegs sein, ohne Zeitdruck. Ja und Ballone fliegen würde ich auch mal gern. Und wenn ich genügend Mut hätte würde ich wahrscheinlich den Job wechseln."

"Ich würde mit mehreren Menschen gemeinsam ein Lebensprojekt aufziehen, in dem gemeinsam gelebt und "gearbeitet" wird - vielleicht mit Landwirtschaft, vielleicht mit Angeboten für andere - und wo wir nicht nur von Toleranz und Vielfalt reden, sondern uns darin üben, das zu leben (...) wie sähe eine Toleranz und Vielfalt aus, die nicht als Werkzeug genutzt wird, sondern die mich und mein Selbst ausmachen? Ich glaube, dass es eine riesige Herausforderung wäre (...) wie kann ein Zusammenleben aussehen, wenn es verschiedene Glaubenspraktiken gibt, verschiedene Talente aber auch Grenzen, verschiedene Schwerpunkte,... - ich will das Bunte, weil es mich nicht nur durch das Anders-sein bereichert, sondern auch gerade durch die Reibungspunkte (...) Konkret: Eine Muslima, eine minderjährige Mutter, ein schwules Pärchen, ein Opa, eine junge christliche Familie, eine Patchwork-Familie, eine Feministin und ein atheistisches kinderloses Paar..."

"Ein Konzeptfotografie-Projekt, in dem es natürlich um Menschen geht. Es geht weiterhin um Orte, hier und da, mit denen man etwas verbindet. Es geht um Momente. Es sind gestellte Fotos, Fotos bei denen die Menschen wissen, dass sie fotografiert werden. Aber es geht dennoch um das Wohlfühlen, etwas preisgeben, zeigen, ehrlich sein und um Authentizität. Jeder dieser Menschen bekommt die Fotos der Serie als Print, denn Fotos können wie Bücher Geschichten erzählen und müssen nicht im Internet verschwinden, sondern halten auch über Jahre, nach denen man an den Moment zurück denken kann und sich freut, fragt, erinnert."

...und Gedanken werden sichtbar.